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Klotzsche (FDP) weist Kritik von Schönberger (Grüne) an Breitbandinternetausbau zurück

Mario Klotzsche, Fraktionsvorsitzender der FDP im Fuldaer Kreistag, weist die von der Grünen-Kreistagsfraktion geäußerte Kritik am Ausbau des Breitbandinternets in Flieden zurück.

Der Grünen-Fraktionsvorsitzende Helmut Schönberger hatte zuvor den Ausbau des LTE-Netzes in Flieden kritisiert und behauptet in der Gemeinde Flieden würden kreisweite "Standards bei der Versorgung mit flächendeckenden Internet" über Bord geworden.

"Helmut Schönberger hat ganz offensichtlich keinen blassen Schimmer. Flieden ist die erste größere Gemeinde im Landkreis Fulda, in der es ein flächendeckendes Glasfasernetz, betrieben durch die ÜWAG, geben wird", so Klotzsche.

Flieden hat als erste Gemeinde im ganzen Landkreis, mit Ausnahme der Pilotgemeinde Dipperz, einen Vertrag mit der ÜWAG zum Breitbandausbau geschlossen. "Dass Schönberger nun Flieden Rückständigkeit vorwirft, ist eine Sauerei und zeigt, dass er schlichtweg keine Ahnung von dem Thema hat", so Klotzsche. Die regionalen Medien hatten ausführlich darüber berichtet.

Tatsache ist vielmehr, dass zusätzlich zum Glasfasernetz, das innerhalb eines Jahres ausgebaut werden soll und in das die Gemeinde rund 450.000 Euro investiert, die Region Flieden durch die moderne Mobilfunktechnik LTE versorgt wird.

Schon jetzt können Bürger damit schnelles Internet nutzen. Die LTE-Technik ist die modernste Mobilfunktechnik und nutzt die Frequenzen des ehemaligen analogen Fernsehfunks. LTE ist ein weltweit eingesetzter Standard.

Alle neuen mobilen Geräte, ob Tablet-PCs, Handys usw. werden mit diesem Standard ausgerüstet. "Ich bin froh, dass wir in Flieden nun auch eine LTE-Versorgung haben, weil wir damit auch den Wirtschaftsstandort Flieden weiter stärken und mobiles Hochleistungsinternet ermöglichen", so Klotzsche. In über 100 Ortsteilen ist LTE im Landkreis Fulda bereits verfügbar. Hessenweites Pilotprojekt war bekanntlich die Gemeinde Hofbieber.

Im Gegensatz zu dem Glasfaserprojekt mit der ÜWAG kostet das LTE-Netz die Gemeinde Flieden kein Geld. Vielmehr müssen die großen Mobilfunkunternehmen, Deutsche Telekom und Vodafone, aufgrund der Auflagen der Bundesnetzagentur die ländlichen Räume zu erst mit schnellem Breitbandinternet ausrüsten, bevor sie in die wirtschaftlich reizvolleren Ballungsräume gehen. "Leider schüren die Grünen völlig unberechtigte Ängste in der Bevölkerung, nur um davon politisch zu profitieren. Von der Sache selbst haben sie keine Ahnung", so Klotzsche

 
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