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Aktionsbündnis PRO B87n

Mario Klotzsche: B87n Zukunftschance für die Rhön

Mario Klotzsche, Fraktionsvorsitzender der FDP im Fuldaer Kreistag, stellt angesichts der neuerlichen Diskussionen über die Zukunft der B87n klar heraus, dass die FDP an diesem Straßenbauprojekt festhält.

„Die B87n ist die Zukunftschance für die Rhön.“, so Klotzsche. Deshalb muss bald die Finanzierung der Straße gesichert werden.

Klotzsche fordert deshalb die Befürworter des Projektes auf aktiv für die Realisierung zu werben.

Die Bundesstraße Fulda-Meinungen (B87n) ist seit der Zeit von Rot-Grün im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes. Im Bundesverkehrsministerium findet gegenwärtig das Linienbestimmungsverfahren statt. Danach kann die Planfeststellung erfolgen. „Wichtig ist allerdings, dass nicht nur die Planung, sondern auch die Finanzierung steht. Deshalb muss die B87n in den nächsten Investitionsplan des Bundes aufgenommen werden.“, so Klotzsche weiter.

„Stuttgart 21 zeigt doch, dass einige lautstarke Kritiker von lebenswichtigen Verkehrsprojekten längst nicht für die Mehrheit der Bevölkerung sprechen.“, so Klotzsche. Die allermeisten Bürger in der Rhön werden von einer leistungsfähigen Straße zwischen Fulda und Meiningen profitieren. Durch die neue Straße verkürzen sich Fahrzeiten, Anwohner werden von Durchgangsverkehren entlastet, die Verkehrssicherheit wird erhöht und CO2-Emissionen sinken, weil Umgehungsverkehre überflüssig werden.

Die Gemeinden in der Rhön haben schon bisher massiv mit Abwanderung zu kämpfen, auch weil sie mit ihrer wirtschaftlichen Entwicklung wegen fehlender Verkehrsinfrastruktur zurückfallen. „Jeder der mit offenen Augen durch den Landkreis geht sieht, überall wo die Verkehrsinfrastruktur gut ist – ob in Hünfeld, Peterberg, Eichenzell oder Flieden – entwickelt sich auch die Wirtschaft vor Ort gut. Diese Gemeinden stehen insgesamt besser da.“, so Klotzsche. „Wir wollen, dass auch die Rhön eine Zukunftsperspektive bekommt.“ so Klotzsche weiter.

Die Kosten für den Neubau der Straße von über 200 Millionen Euro trägt der Bund. „Wenn die B87n nicht kommt, wie Kritiker verlangen, dann wird gar nichts passieren. Dann wird es auch keine Umgehungsstraßen geben, weil das Land Hessen solche Projekte nicht bezahlen kann. Jedem muss klar sein, entweder wir bekommen die Finanzierung der B87n in den nächsten Jahren durch den Bund hin oder die Rhön wird von der modernen Verkehrsinfrastruktur und damit von der Entwicklung insgesamt abgehangen.“, so Klotzsche weiter.

Um den Druck auf die Entscheidungsträger in Berlin zu erhöhen und deutlich zu machen, dass die Region hinter dem Projekt B87n steht, sollten sich die Befürworter zu einem Bündnis PRO B87n zusammenfinden und für die Zukunft der Rhön streiten. „Wir wollen als Liberale unseren Beitrag dazu leisten und unsere Mandatsträger in Wiesbaden und Berlin für eine zügige Sicherstellung der Finanzierung gewinnen.“, so Klotzsche abschließend.


 
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