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Tolles Engagement Fuldaer Schüler |
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Fulda. Im letzten Jahr jährte sich zum hundertsten Male die Physik-Nobelpreisverleihung an den Fuldaer Wissenschaftler Ferdinand Braun. Um den berühmtesten „Sohn der Stadt“ entsprechend zu würdigen, beantragte die FDP-Stadtverordnetenfraktion schon im Jahr 2007, dass sich der Magistrat beim Bundesfinanzministerium als verantwortlicher Stelle um das Auflegen einer Jubiläums-Briefmarke Ferdinand Braun bemüht.
Leider, so FDP-Fraktionsvorsitzender Michael Grosch, führte dieses Vorhaben nicht zum gewünschten Erfolg. Denn eine „richtige“ Briefmarke, die in allen Postvertriebsstellen in Deutschland verkauft würde, trüge die Namen Fulda und Ferdinand Braun sehr viel stärker in die philatelistische Welt und würde im normalen Briefverkehr stärker beachtet. Ein Umstand den andere Länder mehr würdigten. So erschienen Braun-Briefmarken u.a. in Schweden und Gabun.
Umso mehr freue man sich aber, dass es gelungen sei, Schüler der örtlichen Ferdinand-Braun-Schule derart zu motivieren, dass sie zahlreiche kreative Briefmarkenentwürfe im letzten November präsentieren konnten, von denen die Stadt sich nun für einen Entwurf entschied. „Alle Entwürfe, die ich bei der Vorstellung zum Festakt im letzten Jahr sah, waren hochwertig, informativ und ausgesprochen ansprechend“, so Fuldas FDP-Chef Peter Wolff. „Insofern gelte es vor Lehrern und Schüler der Ferdinand-Braun-Schule den Hut zu ziehen. Eine tolle Leistung“, so Wolff abschließend. Die FDP sei daher froh, dass sie mit ihrem damaligen Antrag dazu beitrug, dem Sohn der Stadt doch noch ein „kleines Denkmal aus Papier“ zu verschaffen und indirekt auch die Kreativität und Leistungsfähigkeit der Fuldaer Schüler sichtbar machte.
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